Integrations-Management

Durch den Zusammenschluss von konkurrierenden Unternehmen unter dem Dach einer Konzernmutter ergaben sich erhebliche Probleme aufgrund der unterschiedlich gewachsenen Unternehmensstrukturen und -kulturen. Alle Unternehmen agierten in einem Marktsegment, doch die Abläufe und Arbeitsweisen für die selben Aufgaben differierten erheblich. In einem Fall wurden für die selbe Aufgabe doppelt soviele Aktivitäten durchgeführt.

Aufbauend auf einer detaillierten Analyse im kaufmännischen Bereich wurden die Soll-Abläufe neu definiert und anschließend die tatsächlichen Abläufe auf ihre Plausibilität und Praktikabilität hin überprüft. Als weiterer Schritt wurden die Prozessanforderungen in Bezug auf Qualität, Zeit, Kosten und Ressourcen festgelegt und schriftlich fixiert. Der auf diese Weise neu geschaffene Prozessablauf ermöglichte die Reduzierung der Durchlaufzeiten durch Glättung der Abläufe und Reduzierung von Schnittstellen.

Aufgrund der sehr weitreichenden Veränderungen war allen Mitarbeitern klar, dass eine einheitliche Vorgehensweise unabdingbare Voraussetzung für eine reagible Neu-Organisation ist.

Als weiterer Schwachpunkt wurde erkannt, dass keines der Unternehmen über ein durchgängiges Berichtswesen verfügte. Wir erarbeiteten ein operatives Kennzahlen-System und integrierten es in das bestehende Management-System. Das installierte Berichtswesen zeichnet sich durch eine hohe operative Transparenz, effektive Vorfallsteuerung und optimierte Prozesskostenkontrolle aus. Durch eine Kapazitätssteuerung und Ressourceneinsatzplanung kann auf Volumenschwankungen beim Auftragseingang durch Flexibilität im Mitarbeitereinsatz auch länderübergreifend reagiert werden. Freiwerdende Kapazitäten wurden für Marketingzwecke wertschöpfend eingesetzt. Das Resultat war erhöhter Auftragseingang und erhöhte Margen.