Administration

Ein metallverarbeitendes Unternehmen, das seine Kunden vorwiegend über den Vertriebsweg Baumarkt erreicht, war nach langen Jahren mit hohen Wachstumsraten in eine Konsolidierungsphase geraten. Aufgrund sinkender Margen übte der Zwischenhandel zunehmend Druck auf die Hersteller aus.

Das Projektziel sah eine Produktivitätssteigerung von 20% bis 30% in einem Kernprozess vor, der beginnend beim Außendienst die Planung und Realisierung von Verkaufshilfen im Baumarkt betraf. Da dieser Bereich sehr kostenintensiv für das Unternehmen ist, sollten außerdem Maßnahmen zur Kostenreduzierung entwickelt werden.

Eine Wirtschaftslichkeitsprüfung wurde dem Prozess vorgeschaltet, die den Auftrag nur bei einem bestimmten Kosten-Nutzen-Verhältnis zulässt. Aufgrund der Komplexität und sehr vieler Prozessbeteiligter war die Vorfallbearbeitung durch etliche Fehler gekennzeichnet, die oft erst am Ende der Prozesskette sichtbar wurden und deshalb nur sehr aufwendig behoben werden konnten. Die detaillierte Definition der Prozessanforderungen war die Voraussetzung zur Entwicklung einer Datenbank, in der alle notwendigen Daten für die Bearbeitung von einer Arbeitsgruppe eingetragen werden. Die Schnittstellen wurden merklich reduziert.

Dieses Projekt setzte einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Gang und Verbesserungsmaßnahmen werden fortan in einer Datenbank dokumentiert, was die Nachverfolgung erleichtert. Daneben wurde entlang der Prozesskette ein Berichtswesen installiert, das die Prozessleistung transparent macht und etwaige Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen lässt.


Produktivität




vorher



nachher

Leistungssteigerung: 80%
Kosten-Nutzen-Verhältnis




vorher



nachher

Leistungssteigerung: 54%